Name: JAKOB KALTEIS

Wann hast du mit dem Tennisspielen angefangen?

Offiziell mit vier Jahren, daheim mit meinem Dad wahrscheinlich schon frĂŒher 🙂

Wer war dein Kindheits-Idol?

Roger Federer, GĂŒnther Kalteis

Wer ist dein aktuelles Vorbild?

Diego Schwarzmann (fightet bis zum letzten Punkt und zeigt, dass man auch mit 1.70 m KörpergrĂ¶ĂŸe einiges reißen kann im Profitennis!)

Was sind deine (bisher) grĂ¶ĂŸten Erfolge als Spieler?

  • Aufstieg in die Landes A mit Scheibbs
  • ÖTV Viertelfinale in Scheibbs
  • Landesmeistertitel mit dem Team in der Jugend (U14,U18)
  • UnzĂ€hlige ÖTV Jugendturniersiege

Wie lange hast du in der taf-tennis academy trainiert?

Ich trainiere, seit ich 17 bin bei der taf, also fast 3 Jahre 🙂

Wann hast du dich dazu entschieden auf ein US-College zu wechseln?

Nach einem GesprÀch mit Dominic Tinodi von Smarthlete und dem Austausch mit anderen College-Spielern, die mir von ihren Erfahrungen berichtet haben.

Was waren deine genauen BeweggrĂŒnde dafĂŒr?

Meine BeweggrĂŒnde waren die Verbindung von Studium und Tennis und dazu noch die Auslandserfahrung!

Wie sieht dein typischer Schul- bzw. Sportalltag im groben aus?

Bei mir klingelt der Wecker etwa um 8:00. Dann wird meistens was fĂŒr die Schule erledigt oder gedehnt und mobilisiert. Danach geht’s ab zum FrĂŒhstĂŒck, dann auf die Uni, meistens finde ich mich dann in Biologie oder Chemie-Vorlesungen wieder. Nach dem Mittagessen geht’s meistens ins Gym, dann ab zum Tennistraining und am Abend wird wieder fĂŒr die Uni gebĂŒffelt!

Was hÀttest du gemacht, wenn du nicht auf ein College gegangen wÀrst?  

Sicher in Österreich studiert, und dann ein Auslandsemester absolviert, um trotzdem diese Erfahrung mitzunehmen.

Worin unterscheidet sich das österreichische vom amerikanischen Tennis?

Amerikanisches Tennis ist in einigen Bereichen sehr Ă€hnlich, in vielen jedoch total unterschiedlich. Die Amis legen riesen Wert auf das Doppel. FĂŒr mich ist das ziemlich gut, da ich meinen Volley und Aufschlag verbessern kann. Das TeamgefĂŒhl ist natĂŒrlich auch was ganz Besonderes. Alle halten zusammen, wir pushen uns gegenseitig und vor allem wĂ€hrend den Matches kanns auch hitzig zugehen.

Im amerikanischen College Herren-Tennis findet man im Prinzip zwei Spielertypen. Den Edeltechniker, der sich am Netz richtig wohl fĂŒhlt oder das Fitness-Monster, das jeden Ball mit guter QualitĂ€t zurĂŒckbringt. Gegen Beide spielt es sich nicht leicht.

Generell kann man damit rechnen, dass die PlĂ€tze (HardCourts) einiges schneller sind als die österreichischen SandwĂŒsten. Ich hab in etwa zwei Wochen gebraucht um mich umzustellen. NatĂŒrlich hab ich auch mein Spiel angepasst. Ich wĂŒrd behaupten dass ich definitiv aggressiver spiele, nĂ€her an der Grundlinie stehe und mich endlich traue ans Netz zu marschieren.

Wie eurteilst du die Entwicklung des Österreichischen Tennis in den letzten Jahren?

Prinzipiell find ich die Entwicklung gut. Mit JĂŒrgen Melzer hat man sicher einen fĂ€higen Sportdirektor gefunden, der vielleicht was Ă€ndern kann. An Fachwissen der Trainer und talentierten Kids fehlt es uns in Österreich sicher nicht. Das System der Amis sollten wir uns aber zum Vorbild nehmen. In den USA werden Schule und spĂ€ter Studium mit Sport perfekt verbunden. Nicht alles lĂ€uft im amerikanischen Tennis richtig aber der Weg zum Profi ist leichter und aufgrund der schulischen Ausbildung an den Colleges oft keine Einbahnstraße.

Was ist deiner Meinung nach notwendig um noch mehr Kinder & Jugendliche fĂŒrs Tennis zu begeistern?

Ich find da machen wir eh einiges richtig. Punkto Kindertraining, Camps etc. macht die Taf und auch andere Vereine, Trainer, Akademien in Österreich einen guten Job. NatĂŒrlich brauchts aber auch die internationalen erfolgreichen Profis wie Domi Thiem als Vorbilder um die Kids zu begeistern. Um international mehr Talente groß rauszubringen muss sich aber, wie schon erwĂ€hnt, einiges am Konzept Schule und Sport Ă€ndern.

Welche drei Grundvoraussetzungen braucht es um ein erfolgreicher Tennis-Spieler zu werden?

Der Wille und die Motivation um jeden Tag Gas zu geben, ein unterstĂŒtzendes Umfeld und ein gutes Maß an „RĂŒckschlagresistenz“ (wie es taf-Trainer und Top-ÖTV Spieler Michael Weinberger immer wieder formuliert)

Was macht fĂŒr dich den Tennis-Sport so einzigartig und besonders?

Du stehst ganz alleine am Platz, keiner kann dir helfen. FĂŒr mich ist Tennis ein stetiger Kampf mit den eigenen Gedanken, der herausfordernd ist, aber Spaß macht. Außerdem kann sich innerhalb von zwei Punkten das ganze Momentum und damit auch der Ausgang des Matches Ă€ndern. Nicht nur körperlich, sondern auch mental sollte ein erfolgreicher Tennisspieler einfach immer voll das sein. Tennis gehört wohl zu den anspruchsvollsten Sportarten ĂŒberhaupt.

Was sind fĂŒr dich die wichtigsten Eigenschaften die einen guten Tennis-Spieler auszeichnen?

Geduld, Kampfgeist, mentale Ausgeglichenheit

Was unterscheidet deiner Meinung nach einen guten von einem sehr guten Spieler?

Sehr gute Tennisspieler bleiben ruhig und fokussiert in den wichtigsten Momenten wĂ€hrend eines Matches. Sie wissen die richtige Mischung zwischen Entspannung und Anspannung zu finden. Oft geht es um kleine Details und einzelne Momente. Ein gutes Maß an Selbstvertrauen schadet natĂŒrlich auch nicht. Sehr gute Tennisspieler wachsen mit der Aufgabe und vertrauen ihren FĂ€higkeiten.

Was sind deine sportlichen und privaten Ziele in nÀchster Zeit?

Meine tennisspezifischen Ziele sind mein Spiel konstanter zu gestalten und auf das nĂ€chste Level zu bringen. Dabei möchte ich mich national in der Spitze etablieren und langfristig ein ÖTV Turnier gewinne, sowie etwas internationale Erfahrungen sammeln.

Privat möchte ich die Firma „IceGun“, die ich gemeinsam mit meinem Tenniskollegen Jonas Gundacker fĂŒhre, voranbringe. Akademisch sehe ich mich in den nĂ€chsten Jahren im Medizinstudium.

Wo siehst du dich selbst in zehn Jahren?

Auf jeden Fall werde ich dem Tennissport treu bleiben. Tennis war bis jetzt immer ein Teil meines Lebens, und wird es auch definitiv bleiben. Wenn alles perfekt lĂ€uft, habe ich bis dahin das Medizinstudium abgeschlossen und gemeinsam mit Jonas Gundacker und IceGun die Tennis-Community in Österreich aufgemischt 🙂

WORDRAP:

Laufen oder Kraftkammer? Kraftkammer

Helene Fischer oder DJ Ötzi? DJ Ötzi

Österreichische oder Amerikanische KĂŒche? Österreichische!!!

Wandern oder Schwimmen? Wandern

Mercedes oder BMW? Audi

Tattoo oder Piercing? eher Tattoo

Bier oder Wein? Bier

Singen oder Tanzen? untalentiert in beiden Bereichen

Pizza oder Pasta? Pasta

Hund oder Katze? beides

Techno oder Hip-Hop? Hip-Hop

iOs oder Android? iOs

Land oder Stadt? Land

Obst oder GemĂŒse? beides

TrÀumer oder Realist? TrÀumer

Schauspieler oder Model? Model

Strandurlaub oder StÀdtetrip? StÀdtetrip

Fisch oder Fleisch? Keines von beidem

Facebook oder Instagram? Instagram

Party oder Sofa? Party

 

Hardcourt oder Claycourt? Claycourt

Slice oder Topspin? Slice

Federer oder Nadal? Federer

Besaitung Weich oder Hart? Hart

French Open oder Wimbledon? Wimbledon

Einzel oder Doppel? Einzel

Lange Rallye oder Serve&Volley? Lange Rallye

Stop oder Lob? Tweener

Australien Open oder US Open? US Open

McEnroe oder Borg? Borg